Ausbildungsblog

Das Bewerbungsverfahren bei Dentsply Sirona

Hallo, ich bin Reinhard Pfeifer, Ausbildungsleiter bei Dentsply Sirona in Bensheim und Vorsitzender des IHK-Prüfungsausschusses der Mechatroniker bei der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar. Ich möchte euch heute über die Möglichkeiten zur Bewerbung für einen Ausbildungs- bzw. dualen Studienplatz informieren:

In beiden Fällen bewerbt ihr euch bei einer Firma, die entweder euren Wunsch-Ausbildungsberuf anbietet oder in eurem Wunschstudiengang in Kooperation mit einer Hochschule duale Studienplätze anbietet. Informationen hierzu findet ihr in der Regel direkt auf der Homepage der jeweiligen Firma unter dem Stichwort „Karriere“ oder „Ausbildung“ oder „duales Studium“.

Einen Gesamtüberblick wichtiger Firmen in der Region gibt es unter www.campus-der-unternehmen.de. Dort könnt ihr durch Anklicken der jeweiligen Firmenlogos schnell einen Überblick der jeweils angebotenen Ausbildung- und Studienmöglichkeiten finden. Weitere Informationsquellen sind z.B. die Lehrstellenbörse der IHK (IHK Ausbildungsportal), die Partnerdatenbank „StudyUp“ der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (https://studyup.mannheim.dhbw.de) , die Bildungsseite der Arbeitsagentur (www.arbeitsagentur.de/bildung) oder verschiedene Online-Ausbildungsbörsen.

Für die Bewerbung selbst gibt es drei mögliche Varianten:

  • Online-Bewerbung
  • E-Mail-Bewerbung
  • Klassische „Papierbewerbung“

Die von den meisten Firmen erwünschte Bewerbungsform ist mittlerweile die Online-Bewerbung. Durch Anklicken des jeweiligen Links gelangt ihr auf das Bewerbungsportal der Firma und könnt dort eure persönlichen Daten angeben und anschließend alle relevanten Unterlagen, die ihr idealerweise vorher eingescannt oder als PDF-Datei abgespeichert habt, hochladen.

Bei der E-Mail-Bewerbung sendet ihr eine E-Mail, in der ihr schreibt, für welchen Ausbildungsberuf oder Studiengang ihr euch bewerbt, an die jeweilige Mailadresse des Unternehmens. Dieser Mail fügt ihr eure Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, ggf. Zertifikate oder Bescheinigungen) in idealerweise einer PDF-Datei, die nicht größer als max. 10 MB sein sollte, bei.

Die klassische Papierbewerbung spielt heute keine große Rolle mehr, sie wird von einigen Firmen auch nicht mehr akzeptiert, weil sie bei der Bearbeitung mit einem größeren Aufwand verbunden ist. Außerdem ist sie für euch auch mit Kosten verbunden, die bei den beiden anderen Varianten nicht anfallen.

Egal, auf welchem Weg ihr euch bewerbt, solltet ihr auf folgende Punkte achten:

  • Im Bewerbungsschreiben selbst solltet ihr konkret die Firma ansprechen, bei der ihr euch bewerbt – und dabei idealerweise auch zum Ausdruck bringen, warum genau ihr euch für diesen Beruf und für diese Firma entschieden habt. Das sollte auch mehr sein, als „ich habe schon viel Gutes über Sie gehört“ oder „Die Beschreibung des Berufes hat mich angesprochen“. Idealerweise sprecht ihr die jeweilige Ansprechperson der Firma direkt mit ihrem Namen an.
  • Im Lebenslauf solltet ihr folgende Bereiche übersichtlich darstellen:
    • Persönliche Daten (Wichtig: wenn ihr noch keine 18 Jahre alt seid, unbedingt hier auch die Namen eurer Eltern mit angeben, weil diese dann auch den Ausbildungs- oder Studienvertrag mitunterschreiben müssen!)
    • Schullaufbahn
    • Sprach- /IT-Kenntnisse
    • Wenn zutreffend: ehrenamtliches Engagement
    • Hobbies, Freizeitaktivitäten
    • Sonstiges, was euch wichtig ist
  • Bitte fügt die beiden letzten Schulzeugnisse bei, da viele Firmen sehen wollen, wie ihr euch „entwickelt“ habt und achtet dabei auf gute Lesbarkeit beim Einscannen oder Abfotografieren.

In der Regel achten die Firmen unter anderem auf folgende Punkte:

  • Bewerbungsschreiben schlüssig, gut formuliert und ohne Rechtschreibfehler
  • Lebenslauf ohne Lücken, schlüssig und übersichtlich dargestellt
  • In den Zeugnissen keine unentschuldigten Fehlzeiten, gute Noten in Arbeits- und Sozialverhalten, Deutsch, Englisch, Mathematik und in den für den jeweiligen Beruf eventuell wichtigen weiteren Fächern

Insgesamt geht es darum, dass ihr den Eindruck vermittelt, dass es für euch aktuell nichts Wichtigeres gibt, als diesen Ausbildungs- oder Studienplatz bei der Firma, bei der ihr euch bewerbt, zu bekommen.

Bei den meisten Firmen werdet ihr nach einer Eingangsbestätigung eurer Bewerbung im nächsten Schritt eine Einladung zu einem standardisierten Test, der oftmals online von zu Hause aus durchführbar ist, erhalten. Wenn ihr diesen Test mit einem für die jeweilige Firma akzeptablen Ergebnis abgeschlossen habt, wird es dann entweder eine Einladung zu einem Assessmenttag oder zu einem persönlichen Gespräch geben.

Ziel hierbei ist es dann, dass sich die Firma einen guten Eindruck von eurer Persönlichkeit bilden kann, weil eben die Persönlichkeit am Ende des Tages darüber entscheiden wird, ob ihr einen Ausbildungs- oder Studienplatz angeboten bekommt oder nicht. Alle vorher eingereichten Bewerbungsunterlagen inkl. der Zeugnisse sind somit nur die „Eintrittskarte“ für die Teilnahme an dem Assessmentcenter bzw. dem persönlichen Gespräch.

Ich hoffe, diese Infos helfen euch weiter und wünsche euch viel Erfolg in der Schule, bei der Bewerbung für einen Ausbildungs- oder Studienplatz und natürlich dann auch für die Ausbildung bzw. für das Studium.

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Duales Studium „IMBIT“ bei Döhler

Hi, ich bin Max und studiere seit Oktober 2021 „International Management for Business and Information Technology (Internationale Wirtschaftsinformatik)“ bei der Döhler GmbH, einem der weltweit führenden Hersteller von Lebensmittelinhaltsstoffen in Darmstadt. In diesem Beitrag werdet ihr einen kleinen Einblick in mein Arbeits- und Studienalltag erhalten.

Meine 1. Praxisphase habe ich im Bereich „IT Infrastruktur“ verbracht, um mich mit den Grundstrukturen der IT bei Döhler zu befassen und so viele Kollegen wie möglich aus den Fachbereichen kennenzulernen. Hierbei bin ich in verschiedenen Subbereichen eingesetzt gewesen – unteranderem dem IT-Hardware-Service, der Netzwerksicherheit, sowie der IT-Kommunikation und der Datenverarbeitung. Ich konnte viele hilfreiche Erfahrungen sammeln für den weiteren Verlauf meines Studiums und und das bisher nur theoretisch Gelernte aus der Hochschule anwenden.

Momentan befinde ich mich in der 2. Praxisphase des Studiums. Hier bin ich in einem Bereich eingesetzt, der die IT Systeme der Finanzabteilungen kümmert. Zu Beginn der Phase erschien mir Vieles erstmal wieder komplett neu – neuer Arbeitsbereich, neue Themen und neue Kollegen. Aber bei Döhler werde ich von meinem Paten und meinem Ausbildungsbeauftragten sehr eng betreut, so dass man sich sehr schnell wieder einlebt. Zunächst stand für mich erstmal das Verstehen der Prozesse und der genutzten Systeme, wie zum Beispiel SAP S/4HANA im Vordergrund. Was am Anfang sehr komplex wirkt, wird dann aber Schritt für Schritt erklärt und nach einiger Zeit ist das selbstständige Arbeiten gar kein Problem mehr. Meine Arbeitswoche dreht sich fast komplett um meine Praxisarbeit, die die Begleitung eines Projektes im Fachbereich dokumentiert. Auch hier bekomme ich viel Unterstützung seitens der Kollegen, anderer Studenten und von einem Betreuer der Hochschule, da die Arbeit auch für das Unternehmen wichtig und hilfreich ist. Um mich möglichst genau mit dem Thema auseinandersetzen zu können, nehme ich an vielen globalen Meetings Teil. Hier lerne ich alles rund um die Bewegungsdaten eines Produktes innerhalb der Döhler Gruppe.

Hört sich alles sehr abstrakt an, aber wenn man Interesse an Informatik hat, macht es tatsächlich sehr viel Spaß die unterschiedlichen Bereiche der IT kennenzulernen.

Falls du noch mehr über das Duale Studium bei Döhler erfahren möchtest, schaue gerne auf unserer Homepage www.doehler.com vorbei!

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Berwerbungsverfahren bei der HBK

Janik ist 1. September Azubi zum Industriekaufmann bei HBK in Darmstadt. Pünktlich zum Start des neuen Lehrjahres stellte er sich unseren Fragen. In unserem Blog schildert er seine Erfahrungen zum Bewerbungsprozess.

 

Dein Bewerbungsverfahren liegt nun schon ein paar Wochen zurück. Warum hast du dich dazu entschieden, eine kaufmännische Ausbildung zu machen, und warum im Bereich Messtechnik/bei der Firma HBK?

Ich habe während meiner Studienzeit an der Hochschule Worms gemerkt, dass mir der kaufmännische Bereich gut gefällt. Die Ausbildung zum Industriekaufmann hat dabei mein besonderes Interesse geweckt, da man in dieser Ausbildung jede kaufmännische Abteilung kennenlernt und so zum Allrounder wird.

Ich habe mich für eine Ausbildung bei der Firma HBK entschieden, da ein guter Freund von mir ebenfalls seine Ausbildung dort macht und er mir oft erzählt hat, dass ihm seine Ausbildung bei HBK viel Spaß macht und die Kollegen sehr nett sind.

 

Wenn du an den Bewerbungszeitraum zurückdenkst: Was hat die besonders gut am Bewerbungsverfahren gefallen und warum?

Besonders gut am Bewerbungsverfahren hat mir das Vorstellungsgespräch gefallen, welches vom Personal- und Ausbildungsbereich geführt wurde. Man hat sich direkt wohl gefühlt und wurde umfangreich über den Ablauf der Ausbildung informiert.

Nach dem Gespräch hat meine Ausbildungskoordinatorin mit mir noch einen kleinen Rundgang durch die verschiedenen Firmengebäude gemacht, was mir auch gut gefallen hat. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist, dass vom Tag des Gesprächs bis zum Tag der Zusage, gerade mal ein Tag vergangen ist.

 

Wenn du an die nächste Azubigeneration denkst: Welche Tipps würdest du Interessierten für das Bewerbungsverfahren geben?

Der erste Schritt des Bewerbungsverfahrens wird wahrscheinlich ein Einstellungstest. Hierfür kann ich euch nur raten, Ruhe zu bewahren und euch nicht von der begrenzten Zeit beunruhigen zu lassen.

Wenn ihr den Test erfolgreich absolviert, folgt auch schon das Vorstellungsgespräch. Hierfür kann ich euch mit auf den Weg geben, dass ihr euch selbst so gut präsentieren solltet, wie ihr könnt, euch aber nicht verstellt. Eine gewisse Vorkenntnis in Englisch und dem wirtschaftlichen Bereich bringt euch dabei sicherlich ein paar Pluspunkte.

 

Die Ausbildungszeit hat vor Kurzem begonnen. Wie geht es dir damit? Was sind deine Erwartungen an die ersten Wochen?

Die Aufregung und Vorfreude auf die Ausbildung steigen langsam. Von den ersten Wochen erwarte ich, dass man mich sorgfältig einarbeitet und mir alles wichtige Nahe bringt, was es zu wissen gibt. Alles Weitere lasse ich auf mich zukommen.

 

Lieber Janik, wir danken dir für deinen Beitrag und wünschen dir einen tollen Start bei HBK!

 

Dir hat Janiks Blogbeitrag gefallen und du suchst selbst gerade nach einem passenden Ausbildungsplatz? Dann schau doch mal auf unserer Karriereseite vorbei.

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Ausbildungsstart bei Döhler 2022

Grüße dich!

Ich bin Maraike und habe vor wenigen Wochen die Ausbildung zur Industriekauffrau bei Döhler begonnen. Am Montag, dem 1. August startete für mich und weitere 24 Azubis der erste Einführungstag um 9:00 Uhr. Wir wurden freundlich begrüßt und konnten an diesem Tag Döhler als Firma, das HR-Team und uns untereinander als Azubis zwanglos kennlernen. Zunächst wurde uns das HR-Team vorgestellt, darauf folgte ein Vorstellungsspiel, bei dem ich die anderen Azubis besser kennenlernen konnte. Durch die anschließende Unternehmensvorstellung habe ich nochmal mehr über Döhler erfahren – beispielsweise, dass Döhler natürliche Inhalts- und Zusatzstoffe für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie herstellt. Natürlichen Aromen oder Farben, die von Döhler hergestellt werden, stecken überraschenderweise in vielen Produkten, die ich beim Wocheneinkauf regelmäßig in meinen Einkaufswagen lege.

Danach durften wir uns das komplette Döhler-Werk anschauen. Durch die Werksführung haben wir einen tollen Überblick über das Gelände bekommen. Somit finden wir ab jetzt immer den Weg und wissen, wann wir aus Sicherheitsgründen eine Warnweste auf den Laufwegen tragen müssen.

Wirklich spannend fand ich die Sensorik Schulung am 3. Einführungstag. Wir bekamen die 5 Sinne des Menschen erklärt: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten (Mundgefühl). Dabei haben wir selbst einige Lebensmittel getestet und haben darauffolgend deren Farbe, Aussehen, Geschmack (Süß, Salzig, Sauer, Umami und Bitter), Geruch und Konsistenz bewertet. Ziel war es ein Sensorik-Profil zu entwickeln. Ein weiteres Thema war auch, wie sehr das Aussehen eines Produktes den Geschmack und das Kaufverhalten der Verbraucher beeinflusst. Um das an uns selbst zu testen, haben wir drei Getränke in unterschiedlichen Farben bekommen (Rot, Gelb und Grün). Bei diesem Experiment hat die rote Flüssigkeit natürlich nicht nach Erdbeere und die gelbe nicht nach Zitrone geschmeckt. Die Farben waren vertauscht und haben uns klar gemacht, wie schnell sich unsere Sinne verwirren lassen. Somit war es auch gar nicht einfach, den richtigen Geschmack dem richtigen Becher zuzuordnen.

Neben den allgemeinen Schulungen und Workshops haben wir auch Informationen über ausbildungsspezifische Inhalte bekommen. Wir haben eine IT-Schulung absolviert, um die wichtigsten Programme kennen zu lernen, die wir in unserem Ausbildungsalltag benötigen. Wir Industriekaufleute wurden in diesem Zuge sogar mit eigenen Laptops ausgestattet. Die perfekte Vorbereitung, um am nächsten Tag in unsere ersten Abteilungen zu starten.

Die Einführungstage wurden am Ende mit einem Patentreffen abgerundet. Jeder Azubi hat einen Paten aus dem 2. Lehrjahr zugeteilt bekommen. Diesen kann man immer Fragen und er unterstütz einen in den ersten Wochen der Ausbildung. Um unseren jeweiligen Paten besser kennenzulernen, haben wir uns in der Kantine getroffen. Dort durften wir uns dann zu zweit, aber auch in Gruppen austauschen und Fragen stellen. Dadurch haben wir natürlich sehr viel „Insiderwissen“ bekommen und haben jetzt nochmal einen Ansprechpartner mehr bei Döhler.

Zur Abkühlung an diesem doch heißen Tag, gab es für uns alle selbstgemachtes Eis und Limonade.

Ich ging mit einem super Gefühl nach Hause und wusste, dass ich optimal vorbereitet und mit guter Unterstützung in diese Ausbildung starten werde.

Jetzt bin ich gespannt, was die nächsten Ausbildungswochen auf mich wartet 🙂

Hier kannst du dich auch bewerben: www.doehler.com/schueler

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Ausbildung als Industriemechaniker bei Evonik

Hi Leon, du hast hier bei Evonik im Anschluss an deinen Realschulabschluss die Ausbildung zum Industriemechaniker begonnen. Was genau hat für dich den Beruf des Industriemechanikers so spannend gemacht?

Handwerkliche Tätigkeiten fand ich schon immer spannend. Als ich beim Autohaus Wiest ein Praktikum als Automobilkaufmann absolviert habe, habe ich gemerkt, dass mich das Arbeiten in der Werkstatt viel mehr reizt als kaufmännische Jobs. Die Tätigkeiten dort waren für mich viel interessanter. Dadurch wurde das Praktikum bei Wiest dann spontanerweise eher zu einem Praktikum als KfZ-Mechatroniker. Ein späteres Praktikum im Bereich CNC hat meinen Berufswunsch dann letztendlich gefestigt.

Was zeichnet für dich den Beruf des Industriemechanikers im Arbeitsalltag bei Evonik aus?

Die Tätigkeiten von uns sind bereits während der Ausbildung super vielseitig. Das Coole an einem Unternehmen wie Evonik ist, dass es durch die Größe der Ausbildungswerkstatt viele verschiedene Anlagen und Maschinen gibt, an denen wir arbeiten. Das macht die Ausbildung total abwechslungsreich. Und was für mich persönlich super wichtig ist: Das Arbeitsklima bei Evonik ist trotz der Größe des Standorts familiär. Wir haben ein super Verhältnis zu unseren Ausbildern und fühlen uns hier wirklich gehört und ernstgenommen.

Hast du schon eine Idee, wie es für dich im Anschluss an die Ausbildung weitergehen soll?

Ich würde mich auf jeden Fall gerne weiterbilden, aus heutiger Sicht aber auch gerne bei Evonik weiterarbeiten. Daher finde ich eine berufsbegleitende Weiterbildung interessant. Hier gibt es ja mit Weiterbildungen zum Meister, Techniker oder auch dualen Studiengängen viele Optionen. Ich hoffe, dass Evonik meine Pläne dann unterstützt und ich hier einen Job finde, mit dem eine Weiterbildung vereinbar ist. Ein bisschen Zeit ist aber für mich noch, da ich jetzt im September erst ins zweite Lehrjahr komme.

Hast du vielleicht noch ein paar Tipps für Schulabgänger, die gerade in der Orientierungsphase bzw. auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind?

Auf jeden Fall war es für mich sehr hilfreich, so viele Praktika wie möglich zu machen. Auch ich konnte durch meine Praktika beispielsweise ausschließen, eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich zu starten. Stattdessen habe ich gemerkt, dass mir das praktische und physische Arbeiten viel mehr Spaß macht.

Generell würde ich gerne viel mehr Leute dazu motivieren, eine Ausbildung zu machen: Es muss nicht jede oder jeder Abitur machen und studieren gehen. Eine Ausbildung kann ein top Start ins Berufsleben sein und Berufserfahrung kommt in jedem Lebenslauf super an. Grundsätzlich fände ich es cool, wenn sich wieder mehr junge Menschen entscheiden würden, etwas praktisches zu machen und sich für einen handwerklichen Ausbildungsberuf bewerben würden.

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Der Videodreh eines Ausbildungsvideos

Hallo zusammen, ich bin Lisa und bin Ausbildungsleitung bei DAW. Ich bin bereits seit 7 Jahren in unserem Unternehmen und habe selbst eine Ausbildung bei DAW durchlaufen.

Auch nach etwas längerer Zeit im Unternehmen erlebe ich hier immer wieder Neues, wie zum Beispiel unseren Videodreh eines Ausbildungsvideos, welcher vor einigen Wochen bei uns stattgefunden hat. Da es sich um ein Video rund um Ausbildung und duales Studium handelt war ich natürlich von Anfang an, von der Idee und Konzeption, bis zum Drehtag vor Ort bei uns im Werk mit dabei und werde natürlich auch noch die Veröffentlichung des fertig, geschnittenen und vertonten Videos begleiten.

Zu Beginn stand eigentlich nur die Idee im Raum: „Wir möchten Schülern, Lehrern und generell potenziellen Interessenten gerne einen Einblick in unser Unternehmen ermöglichen und vor allem die Vielfalt unserer Ausbildungsmöglichkeiten darstellen“.
Das Schreiben einer sogenannten Storyline, das Erstellen eines detaillierten Drehplans und das Aussuchen unserer „Darsteller“ nämlich unserer Azubis und den Ausbildern, waren die ersten Punkte, die wir gemeinsam mit der Produktionsfirma in verschiedenen Terminen erledigten. Als der Drehtag im Mai immer näher rückte, mussten wir uns zum Beispiel noch um die Genehmigung des Drohnenfluges kümmern, der ebenfalls Teil des Videos sein sollte.

Der eigentliche Drehtag war unglaublich spannend! Wir führten Einzelinterviews, nahmen verschiedene Szenen mit den Azubis und auch mit den Ausbildern auf und durften zwischendrin immer mal einen ersten Blick auf das bereits aufgenommene Videomaterial werfen. Letztendlich war es ein 9 Stunden Drehtag in 5 Unternehmensbereichen mit unserem zweiköpfigen Kamerateam inklusive Drohne und mehrerer Kameras…

Uns allen hat dieser Drehtag, aber auch vorab die Konzeption, wahnsinnig Spaß gemacht und was letztendlich dabei raus kommt wird uns sicherlich nochmal vom Hocker hauen. Da das Schneiden eines solchen Videos und das Sichten der abgedrehten Sequenzen am meisten Zeit in Anspruch nimmt, ist das Video noch nicht ganz fertig, sicherlich können wir es aber ganz bald veröffentlichen und eins ist sicher – das wird nicht unser letzter Videodreh gewesen sein!

Ich hoffe ich konnte euch etwas neugierig machen und ihr besucht und folgt unserem Instagram Kanal daw_karriere, hier findet ihr sofort nach Fertigstellung dann unser Video.

Dankeschön, liebe Grüße & bis bald!

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Ausbildung ChemielaborantIn bei Evonik

Sandra Bottelberger, Chemielaborantin in der Anwendungstechnik

Zunächst einmal zum Einstieg: Was war das Besondere an deiner Ausbildung bei Evonik?

Ich war die Älteste in meinem Lehrjahr, weil ich vorher bereits Lehramt studiert hatte. Trotz des Altersunterschiedes haben wir uns sehr gut verstanden, jeder konnte sich optimal in die Gruppe einbringen. Und ich war nicht die Einzige mit einer beruflichen Vorgeschichte. Andere hatten zum Beispiel schon eine Ausbildung absolviert oder ein Studium abgebrochen. Die Vielseitigkeit der Auszubildenden zeigt sehr deutlich, dass man bei Evonik auch als Quereinsteiger eine Chance hat.

Was beinhaltet denn die Ausbildung zu Chemielaborant*innen?

Da es sich um eine Duale Ausbildung handelt, besucht man als Azubi in der Regel 2x wöchentlich die Peter-Behrens-Berufsschule in Darmstadt und verbringt die restliche Zeit in Praxiseinsätzen im Unternehmen. In der Berufsschule wird theoretisches Wissen in Lernfeldern wie „Präparate unterschiedlicher Stoffklassen synthetisieren“, „Spektroskopische Analysen durchführen“ oder „Trennen von Stoffsystemen“ vermittelt, wobei vor allem gute Schulkenntnisse in den MINT-Fächern wichtig sind. In der Praxis im Unternehmen hat man die Möglichkeit, dieses theoretische Know-How direkt umzusetzen. Zu Beginn der Ausbildung bekommt man im Ausbildungslabor die Basics und Grundlagen des Berufs vermittelt, damit man dann bereit ist für Einsätze in den Laboren am Standort.

In welche Abteilungen hast du als Chemielaborantin denn Einblicke bekommen?

An unserem Standort in Darmstadt wird man in den Abteilungen Forschung und Entwicklung, Analytik und Anwendungstechnik eingesetzt und kann anschließend auch in einem dieser Bereiche übernommen werden. Ich habe beispielsweise ein Jobangebot in der Anwendungstechnik erhalten, arbeite nun dort und bin sehr happy damit.

Und was sind typische Tätigkeiten von Chemielaborant*innen?

Die Tätigkeiten sind super vielseitig und anspruchsvoll. Eine ruhige Hand und Konzentrationsfähigkeit sind in diesem Job immer gefragt. Typische Aufgaben sind beispielsweise die Planung, Durchführung und Auswertung von chemischen Reaktionen oder das Bedienen von Apparaturen und Messgeräten. Auch die Dokumentation und Auswertung von Untersuchungsergebnissen gehört zum Job dazu, in der Ausbildung nutzen wir dafür beispielsweise unsere iPads. Aber auch für die Einhaltung und Prüfung von Qualitätsstandards unter Berücksichtigung von Arbeitssicherheit und Umweltschutz sind wir Laboranten verantwortlich.

Wie wurdest du denn während deiner Ausbildung von Evonik betreut?

Verantwortlich für die Planung und Durchführung unserer Ausbildung waren unsere beiden Hauptausbilder, mit denen wir uns super gut verstanden haben. Sie haben uns auch mit Werksunterrichten und Prüfungsvorbereitung unterstützt und für unsere Abschlussprüfungen fit gemacht.
Außerdem hat man in jeder Abteilung feste Ansprechpartner*innen, die Ausbildungsbeauftragten. Diese Art von Unterstützung und Teamgeist ist meiner Meinung nach extrem wichtig für eine erfolgreiche Ausbildung.

Warum sollte man unbedingt eine Ausbildung bei Evonik machen?

Die Qualität der Ausbildung ist hervorragend, die Inhalte sind sehr praxisorientiert. Man lernt genau das, was man später im Beruf braucht. Die Ausbilder sind nicht nur fachlich, sondern auch menschlich top und haben immer ein offenes Ohr. Dadurch macht die Ausbildung einfach viel mehr Spaß und man fühlt sich gut aufgehoben. Ich finde es sehr schade, dass viele Schüler sich auf ein Studium festlegen und eine Ausbildung gar nicht erst in Erwägung ziehen. Dabei ist das Studium nicht immer der richtige Weg – ich spreche da aus eigener Erfahrung. Bei Evonik werden alle Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen wertgeschätzt, egal ob Studium oder Ausbildung. Denn wir alle wissen, dass jeder einzelne seinen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leistet.

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Das Vorstellungsgespräch

Meistere DIE Hürde im Bewerbungsprozess: Das Vorstellungsgespräch.
Für viele ist das Vorstellungsgespräch die Hürde im Bewerbungsprozess. Aber keine Angst – mit unseren Tipps und deiner Vorbereitung schaffst du das! Und außerdem: Da du eingeladen wurdest, hast du bereits den ersten positiven Eindruck hinterlassen – und bei vielen Unternehmen auch schon den Einstellungstest gemeistert! Glückwunsch!

Gute Vorbereitung und Recherche sind das A und O für dein erfolgreiches Vorstellungsgespräch.

Für deine erfolgreiche Bewerbung hast du sicherlich schon viel über die Firma herausgefunden: Was macht das Unternehmen? In welcher Branche ist es tätig? Welche Produkte/Dienstleistungen bietet es an? Welche Berufe bildet es aus? Das solltest du für das Gespräch wissen.

Und du solltest wissen, warum du gerade in diesem Unternehmen deine Ausbildung machen willst: War es eine Empfehlung von Verwandten oder Bekannten? Hast du das Unternehmen auf einer Messe kennengelernt? Hast du schon ein Praktikum in dem Bereich absolviert? Passen die Unternehmenswerte (siehe Internet) zu dir? Sind die Produkte und Alleinstellungsmerkmale (z. B. Weltmarktführer, Nachhaltigkeitspreis etc.) für dich interessant?

Überlege auch, was du besonders gut kannst. Das bedeutet nicht, dass du deinen Lebenslauf bzw. deine Noten aufsagst, sondern die Highlights: Mathekenntnisse sind für die Ausbildung wichtig und du hast dort gute Noten? Sehr gut, dann hebe das hervor! Du wirst im Ausbildungsberuf Kundenkontakt haben und hast in deiner Freizeit in einem Café ausgeholfen? Dann erwähne dies. Du warst zum Schüleraustausch im Ausland? Das ist für fast jeden Ausbildungsberuf hilfreich. Finde heraus, was deine Fähigkeiten sind und frag auch deine Verwandten, Eltern und Freunde, wie sie dich einschätzen.

Die Frage nach persönlichen Schwächen wird noch immer gerne in Vorstellungsgesprächen gestellt. Das wirkt zunächst unangenehm, aber keine Angst: Jeder hat seine Schwächen. Ganz nach dem Motto „Ich kenne meine Schwäche und arbeite daran“, zeigst du im Gespräch, wie du damit umgehst. Beispiel: Du fängst viele Aufgaben gleichzeitig an und wirst dann nicht fertig? Dann erläutere, dass du dir inzwischen alle Aufgaben aufschreibst und dabei notierst, was zuerst erledigt sein muss. Mit dieser Liste schaffst du es nun, alle Punkte nach und nach zu erledigen.

Zu deiner Vorbereitung gehören auch organisatorische Dinge:
Was ziehe ich an? Sind Outfit und Schuhe sauber? Habe ich die Sachen am Abend vorher parat gelegt? Welche Kleidung trägt man üblicherweise in der Branche bzw. im Unternehmen (siehe Unternehmenswebsite)? Ist deine Kleidung gebügelt? Sitzt deine Frisur ordentlich und dein Make-up ist der Branche entsprechend dezent? Trotz allem gilt: Du sollst dich in der gewählten Kleidung wohlfühlen – dann trittst du auch während des Gesprächs sicherer auf.

Pünktliches Erscheinen zum Gespräch ist sehr wichtig. Recherchiere am besten schon ein paar Tage vorher, wie du mit Bus, Bahn oder zu Fuß zum Unternehmen kommst. Rechne dabei ein, dass ein Bus ausfallen kann oder ein Stau auf dem Weg liegt. Bei einigen Unternehmen meldest du dich an einer zentralen Stelle als Besucher an, bevor du auf das eigentliche Gelände kommst. Auch dort kann es zu Wartezeiten kommen. Notiere dir die Telefonnummer deiner Ansprechperson, damit du im Notfall Bescheid geben kannst, wenn du es doch nicht pünktlich schaffst.

Du kennst den klassischen Ablauf eines Vorstellungsgesprächs.

Das Vorstellungsgespräch hat das Ziel, dass ihr beide – das Unternehmen und du – einschätzen könnt, ob ihr die Ausbildung gemeinsam absolvieren wollt: Daher stellst nicht nur du dich vor, sondern auch das Unternehmen stellt sich dir vor. Wenn du die Inhalte und den Ablauf des Gesprächs kennst, kannst du dich gut darauf vorbereiten. Das Gespräch dauert in der Regel ein bis anderthalb Stunden.

Die Begrüßung
Der gute erste Eindruck startet direkt hier: Bei der Begrüßung empfehlen wir einen festen Händedruck und dass du deinem Gesprächspartner freundlich in die Augen schaust. Denke an eine aufrechte Körperhaltung – auch während des Gesprächs. Wird dir ein Getränk angeboten, kannst du dieses gerne annehmen.

Der Einstieg
Das Gespräch beginnt mit Smalltalk, zum Beispiel mit Fragen zu deiner Anreise. Du kannst auch offen sagen, dass du aufgeregt bist – das ist menschlich und dein Gegenüber wird dies ganz sicher nachvollziehen können.
Richte dich darauf ein, dass du eher gesiezt wirst – das solltest du dann natürlich auch tun.

Der Hauptteil
Nun folgt der Teil, indem du etwas über dich erzählst – die Fragen, auf die du dich vorbereitet hast (siehe oben).
• Warum wollen Sie diese Ausbildung machen?
• Warum wollen Sie diese Ausbildung bei uns machen?
• Welche (besonderen) Fähigkeiten haben Sie?
• Worin liegen Ihre Schwächen?
• Was wollen Sie nach Ihrer Ausbildung machen?

Ganz selten kann es vorkommen, dass dir Fragen gestellt werden, die du nicht oder nicht wahrheitsgemäß beantworten muss.
• Sind Sie schwanger?
• Gehören Sie einer politischen Partei an?
• Leiden Sie an einer chronischen Krankheit oder sind Sie häufig krank?

Du solltest im Gespräch rüberbringen, dass du dich mit dem Ausbildungsberuf und dem Unternehmen ausführlich auseinandergesetzt hast.

Außerdem zeigst du Interesse, indem auch du Fragen stellst. Gleichzeitig erfährst du mehr über deinen Ausbildungsplatz. Einige Beispiele:
• Wie läuft die Einarbeitung ab? Gibt es einen festen Ansprechpartner?
• Welche Aufgaben übernehme ich nach der Einarbeitung?
• Wie ist die Abteilung aufgebaut, in der ich als erstes eingesetzt werde?
• Wie groß ist das Team, in dem ich arbeiten werde?
• Wie viele Azubis starten mit mir im gleichen Ausbildungsberuf?
• Wie sehen die Übernahmechancen aus?
• Wann bekomme ich die Rückmeldung zum Gespräch?

Die Verabschiedung
Bedanke dich für das Gespräch. Scheu dich nicht davor zu sagen, dass du auf eine positive Antwort hoffst. Gerne verabschiede dich mit einem freundlichen „Auf Wiedersehen“.

Deine Übung macht den Meister
Du bist dir nicht sicher, wie du die ganzen Inhalte und Antworten rüberbringen sollst? Du hast Lampenfieber? Du kennst dein Auftreten in einem offiziellen Gespräch nicht?
Dann los: Probiere es aus und übe fleißig! Spiel das Gespräch nach und beantworte dir die obengenannten Fragen. Das kannst du zum Beispiel vor dem Spiegel machen oder du nimmst es mit deinem Handy als Video auf.

Im Anschluss schaust du dir es in Ruhe an und überlegst, was gut, und was vielleicht noch nicht so gut rübergekommen ist. Noch besser ist, wenn du das Gespräch mit Freunden bzw. Verwandten „nachspielst“. Du wirst erstaunt sein, was ihr dabei alles über euch erfahrt. Gleichzeitig bekommst du mit dieser Übung mehr Sicherheit für den „Ernstfall“!
Und um dein Lampenfieber zusätzlich unter Kontrolle zu bekommen, helfen oft schon kleine Tricks wie vor dem Gespräch noch einmal tief durchzuatmen.

Ach ja: Die Tipps gelten in leicht angepasster Form natürlich auch für Online-Vorstellungsgespräche, auf die immer mehr Unternehmen setzen.

Also los: Bereite dich vor und bewirb dich für einen Ausbildungsplatz oder ein duales Studium bei Schenck RoTec. Weitere Infos findest du unter campus-der-unternehmen.de und schenck-rotec.de/karriere.

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Auslandspraxisphase im dualen Studium

Eine Auslandspraxisphase bei Dentsply Sirona bietet Dir mehr als nur Arbeiten in einem fremden Land

Hallo, ich heiße Delia und mache ein duales Studium für BWL-International Business bei Dentsply Sirona. In meiner dritten Praxisphase hatte ich die Chance, ein Teil meines Studiums im Ausland zu verbringen. Dentsply Sirona bietet Auslandspraxisphasen in sehr vielen verschiedenen Ländern an. Ich habe mich für Kanada entschieden, weil es ein wunderschönes Land ist und viel zu bieten hat. Wie das Arbeiten und Leben in Kanada so aussieht, erfährst du hier:

DAS ARBEITSLEBEN IN KANADA

Als ich in Kanada ankam, war ich von Toronto fasziniert. Mein Start in das dritte Praxissemester war großartig. In der Dentsply Sirona Niederlassung in Mississauga wurde ich sehr herzlich empfangen. Die Mitarbeiter waren sehr nett und das Gebäude war atemberaubend. Die DS Academy war einzigartig und ein tolles Willkommen an unserem Standort in Mississauga.
In der ersten Woche in Kanada habe ich an einem Workshop über Laborlösungen teilgenommen. Ich bekam einen guten Einblick in die Funktionsweise der CEREC-Produkte und in die Anwendung der Software. Ursprünglich war es eine Schulung für die kanadischen Vertriebsmitarbeiter im ganzen Land. Das war ein toller Start für mich, vor allem, weil sie mich nach der Arbeit zu Stadtbesichtigungen und Ausflügen mitgenommen haben. Das Praxissemester war eine gute Gelegenheit, verschiedene Sprachen zu üben. Ich habe Spanisch mit einem kolumbianischen Kollegen, Französisch mit einem Kollegen aus Paris, Deutsch mit Kollegen aus Österreich und Deutschland gesprochen und Englisch wurde als Alltagssprache verwendet. Aufgrund der niedrigen Mitarbeiterzahl hatte ich die Möglichkeit, einen breiten Überblick über die Geschäftsaktivitäten von Dentsply Sirona in Kanada zu bekommen.
Ich habe nicht nur mit dem Produktmarketing zusammengearbeitet, sondern auch mit verschiedenen anderen Abteilungen wie der Businessentwicklung, dem internen und externen Rechnungswesen sowie mit der Kommunikationsabteilung und dem DS Academy-Team. Besonders die Strategiemeetings für 2022 waren eine großartige Gelegenheit, das Geschäft von Dentsply Sirona in Kanada zu verstehen. Ich habe auch an einigen Budgetierungs- und Buchhaltungsmeetings teilgenommen, die mir geholfen haben, die Kostenströme zu verstehen und zu erkennen, in welchen Bereichen das Geschäft gut läuft.

Glücklicherweise hatte ich die Gelegenheit, während der Weihnachtszeit in Kanada zu sein, die auch im Büro gefeiert wurde. Das war eine gute Gelegenheit, mit allen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen, vor allem mit denen aus dem Lager und den Vertriebsmitarbeitern. Es war eine wirklich tolle Veranstaltung für die gesamte Belegschaft.

DAS LEBEN IN KANADA

Kanada ist ein sehr schönes Land und hat viel zu bieten. Es hat faszinierende Landschaften und Städte. Während meines Aufenthalts in Kanada hatte ich die Gelegenheit die Stadt Toronto, die Niagarafälle, die Blue Mountains und noch vieles mehr zu erkunden. In Toronto gibt es 5 Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss: den CN Tower, Casa Loma, Ripley’s Aquarium, das Royal Ontario Museum und den Zoo in Toronto.
Mein persönliches Highlight war der Ausflug zu den Niagarafällen und der Blick vom CN Tower über den Ontario See.

PERSÖNLICHE WERTUNG DES AUFENTHALTS

Alles in allem kann ich sagen, dass mir mein drittes Praxissemester in Erinnerung bleibt. Ich habe ein tolles Arbeitsumfeld erlebt. Alle waren sehr hilfsbereit und aufgeschlossen. Man bekommt nicht nur eine gute Ausbildung und Einarbeitung, sondern lernt auch, wie man mit verschiedenen Menschen umgeht. An unserer Niederlassung in Mississauga hat mir besonders die interkulturelle Erfahrung gefallen.

Jeder, der ein Praxissemester im Ausland in Betracht zieht, sollte unbedingt nach Kanada gehen.

Weitere Infos findest du unter https://career.dentsplysirona.com/de/schueler.html

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ErasmusPlus | Auszubildende im Ausland

Mit dem ErasmusPlus-Programm hatte ich dieses Jahr die Möglichkeit für ein dreiwöchiges Praktikum nach Bologna (Italien) zu fliegen! Für mich stand schon vor der Ausbildung fest, dass ich unbedingt mal Erfahrungen im Ausland sammeln will, die über einen Urlaub hinausgehen. Dass dies nun trotz Corona möglich war, hat mich extrem gefreut und ich hab mich direkt beworben.

Insgesamt sind wir hier fünfzehn Teilnehmer aus der selben Berufsschule in Darmstadt, aus unterschiedlichen Klassen und Ausbildungsberufen. Ich bin beispielsweise Auszubildende zur Industriekauffrau im 2. Lehrjahr bei der Firma Döhler in Darmstadt.

Wir wurden während des Bewerbungsverfahrens von der Partnerorganisation in Italien kontaktiert und nach unseren bisherigen Erfahrungen, Interessen und Stärken gefragt. Dies sollte dabei helfen einen geeigneten Praktikumsplatz zu finden. Aus unserer Gruppe sind fast alle jeweils zu zweit oder zu dritt in einer Firma untergekommen. Ich hingegen bin alleine in meinem Unternehmen. Das ist allerdings gar kein Problem, da meine Kollegen mich vom ersten Tag an super offen und freundlich empfangen und aufgenommen haben.

Bei der Firma, in der ich eingesetzt bin, handelt es sich um eine Eventplanning-Firma, die auf medizinische Tagungen spezialisiert ist. Hierfür muss natürlich Verschiedenes vorbereitet werden, wobei ich gut unterstützen kann. Meine Aufgaben reichen von Gästelisten kontrollieren, Werbegeschenke zusammenstellen, Namensschilder vorbereiten, Flüge buchen, Zahlungen bearbeiten und das benötigte Material für die einzelnen Events zusammenstellen. Hier ist es wichtig immer sorgsam zu arbeiten, damit man keine Materialien oder Dokumente der einzelnen Events durcheinander bringt.

Insgesamt macht mir die Arbeit viel Spaß und ich fühle mich sehr wohl dort. An meinen letzten beiden Tagen werde ich sogar auf ein Event mitgehen dürfen. Ich bin sehr gespannt!

Unsere Freizeit verbringen wir meistens damit uns die Stadt anzusehen, gehen gemeinsam essen, shoppen oder setzen uns abends gemütlich in eine Bar. Am ersten Wochenende ist der Großteil von uns nach Venedig gefahren. Bologna ist super praktisch gelegen, da viele interessante Orte super schnell und günstig mit dem Zug zu erreichen sind. Es sind auch noch einige Ausflüge geplant, das steht jetzt schon fest! 🙂

Auch wenn man in einigen Bereichen sehr viel Englisch spricht, ist man natürlich auch von der italienischen Sprache umgeben. Man hier super Kontakte knüpfen und macht wertvolle Erfahrungen, sowohl beruflich als auch privat. Die Kontaktaufnahme und das Arbeiten in einem anderem Land macht das Programm sehr spannend!

Für diejenigen die Lust haben, wird hier zum Beispiel auch ein Italienischkurs angeboten, an dem man kostenlos teilnehmen kann.
Und es ist echt spannend mal die Unterschiede im Berufsleben und der Arbeitsweise im Vergleich zu Deutschland aus erster Hand zu erfahren.

Ich bin auf jeden Fall sehr dankbar, dass ich diese Gelegenheit wahrnehmen konnte und kann es definitiv weiterempfehlen.

Du möchtest mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten und die Auslandsprogramme bei Döhler wissen, dann schau auf unserer Homepage vorbei!

Der Beitrag ErasmusPlus | Auszubildende im Ausland erschien zuerst auf Campus der Unternehmen.



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